In den Marlborough Sounds mit Delfinen schwimmen

Morgens um 9:00 Uhr ging es mit Paul, drei weiteren Mitarbeitern und insgesamt sechs Touristen auf ein kleines Boot, hinaus in die Marlborough Sounds. Wir wollten Delfine finden und mit ihnen schwimmen. Hierzu gibt es sehr klare Auflagen seitens der Behörden. In den Sounds leben fünf verschiedene Arten von Delfinen und nur mit zwei davon darf man auch schwimmen, sofern die Delfine das möchten.
Es ist freies Gewässer und die Tiere entscheiden, ob sie bei der Gruppe Menschen bleiben und spielen oder nicht. Die Vorfreude war groß!

Ausgerüstet mit einem Neoprenanzug, Schnorchel und einem großen Fernglas ging es zuerst darum, Delfine zu finden.

Die Wasseroberfläche sollten wir beobachten!

Es gibt keine Garantie – die Tiere leben im Freien. Wir hatten Glück und haben Hector-Delfine gesehen. Diese sind selten, geschützt und mit ihnen darf man nicht schwimmen.

Später fanden wir dann noch die „Standard“-Delfine und es ging ab ins eiskalte Wasser.

Insgesamt hatten wir drei „Drops“ ins Wasser. Das geht immer ganz schnell. Der erste „Drop“ war großartig. Die Delfingruppe blieb bei uns. Wir waren maximal zehn Minuten im Wasser und dann war alles schon wieder vorbei, was auch gut war, denn das Wasser war sehr kalt. Der zweite und dritte Versuch waren nicht ganz so erfolgreich. Die Delphine waren kurz da verschwanden ebenso schnell wieder.

Zu den Delfinen haben wir seltene Vögel und Seelöwen entdeckt. In einer kleinen Gruppe so individuell nach Delphinen, Seelöwen und Vögeln zu suchen, hat uns richtig viel Spaß gemacht. 

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